Geschichte

Geschichte des Gesundheits- und Sozialsprengels Pillersee

1992

Im September 1992 wurde von einer Gruppe Idealisten der Gesundheits- und Sozialsprengel Pillersee, der 48. Sprengel in Tirol, gegründet, Ende 1992 wurden von 6 Laienhelfern mit Werkverträgen die ersten Personen betreut.

1993

Anfang 1993 startete das Ausliefern von „Essen auf Rädern“ mit täglich zwei Portionen.

1997

1997 stellte der Sprengel Pillersee die DGKS Waltraud Trixl als erste Pflegedienstleiterin an, da eine neue Pflegegesetzgebung eine fachkundige und professionelle Aufsicht der Pfleger forderte. In der Zeit war die Arbeit auf Basis von Werkverträgen nicht mehr möglich, die 7 Pfleger, die ca. 15 Klienten wöchentlich betreuten, wurden fest angestellt.

2000

Im Mai 2000 übernahm Dagmar Waltl die Pflegedienstleitung von Waltraud Trixl, die dem Sprengel dankenswerter Weise als DGKS erhalten blieb.

2003

Im Juni 2003 schloss sich der bis dahin eigenständige Sprengel Waidring dem Sprengel Pillersee an, die einzige Angestellte im Sprengel Waidring, Bettina Zardini, wurde vom Sprengel Pillersee als Sekretärin übernommen. Da der Pflegeaufwand immer weiter stieg und eine pflegerische Ausbildung im neuen Pflegegesetz Vorschrift wurde, erhöhte sich der Anteil an ausgebildeten Pflegehelfern und DGKS, da sich der Aufwand an medizinischer Krankenpflege von Schwerkranken und Sterbenden erhöhte. Im selben Jahr wurde es auch notwendig, in ein größeres Büro zu übersiedeln, da nicht mehr genügend Lagerraum für das stetig wachsende Sortiment an Heilbehelfen zur Verfügung stand. Deshalb übersiedelten wir im September 2003 von der Spielbergstraße nach Rosenegg.

2011

2011 besteht unser Sprengelteam aus fünf DGKS, acht Pflegehelferinnen, zwei Heimhilfen, drei Haushaltshilfen, einer Geschäftsführerin und zwei Sekretärinnen.

„Essen auf Rädern“- erfolgreich durch ehrenamtliche Helfer

 

Als 1992 die ersten Portionen „Essen auf Rädern“ geliefert wurden, konnte niemand ahnen, wie großartig sich diese Aktion entwickeln würde. Von den ersten zwei Portionen am Tag haben sich diese bis heute auf täglich ca. 60 Portionen gesteigert. Nur der tatkräftigen Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer, die sich wöchentlich dazu bereit erklären, die Lieferung der Menüs zu übernehmen, ist dieser Erfolg zu verdanken. Hinzu kommt, dass unser Küchenchef im Seniorenheim, Stefan Lechner, mit seinem ausgezeichneten Team die Wünsche und den Geschmack der Klienten hervorragend erfüllt.        24 ehrenamtliche „Essen auf Rädern“-FahrerInnen sind zur Zeit im Einsatz, ohne die es unmöglich wäre, diese Aufgabe zu bewältigen. Zu den Männern der ersten Stunde gehören Sepp Resch, Kaspar Danzl und Friedhelm Marchl.  Alle drei haben vor kurzem aus Altersgründen ihr Ehrenamt eingestellt.

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